Worum es geht
Trauer ist keine Aufgabe, die möglichst schnell erledigt werden muss. Sie ist ein persönlicher Prozess, in dem sich die Beziehung zu dem Verlorenen langsam verändert.
Beratung kann einen geschützten Raum bieten, in dem Schmerz, Erinnerungen, Wut, Schuldgefühle, Erleichterung, Leere und Hoffnung nebeneinander bestehen dürfen.
Es geht nicht darum, das Verlorene zu vergessen. Es geht darum, einen Umgang zu finden, in dem Erinnerung und weiteres Leben gleichzeitig möglich werden.
Mögliche Themen
- Tod eines nahestehenden Menschen
- Trennung oder Verlust einer Beziehung
- Verlust des bisherigen Familienlebens
- Abschied von einer Lebensphase oder Rolle
- nicht erfüllte Lebensentwürfe und Zukunftsvorstellungen
- Schuldgefühle und ungeklärte Fragen
- Wut, Leere und emotionale Überforderung
- Jahrestage, Erinnerungsorte und wiederkehrende Trauer
- Veränderung von Identität und Alltag
- Umgang mit unterschiedlichen Trauerweisen innerhalb einer Familie
- behutsame Rückkehr zu eigenen Bedürfnissen und Lebensperspektiven
Trauer braucht keinen Zeitplan
Menschen trauern unterschiedlich. Manche benötigen Rückzug, andere Austausch. Manche erleben intensive Gefühle, andere zunächst Leere oder eine scheinbare Gefühllosigkeit.
Trauerbegleitung bedeutet nicht, einen Menschen von seiner Trauer wegzuführen. Sie unterstützt dabei, das Erlebte auszudrücken, einzuordnen und eine persönliche Form des Abschieds zu entwickeln.
Dabei können – nach vorheriger Absprache – auch imaginative, symbolische oder ressourcenorientierte Elemente eingesetzt werden.
GENOVARIS bietet Trauerbegleitung im Rahmen systemischer Beratung und Coaching. Das Angebot ersetzt keine Psychotherapie, psychiatrische Versorgung oder akute Krisenintervention. Bei akuter Selbstgefährdung, schwerer psychischer Destabilisierung oder einem unmittelbaren medizinischen Hilfebedarf sind entsprechende Fach- und Notfallstellen erforderlich.
